DIN 18040 Barrierefreiheits-Audit

Die deutsche Norm für barrierefreie Bauplanung und Konformitätsprüfung.

DIN 18040 ist die maßgebliche Norm für barrierefreies Bauen in Deutschland. In allen sechzehn Landesbauordnungen referenziert, übersetzt sie die gesetzlichen Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) in messbare Maßschwellenwerte und sensorische Kriterien. Ein Barrierefreiheits-Audit nach DIN 18040 ist keine subjektive Qualitätsbewertung, sondern eine quantitative Konformitätsprüfung: Jede Türbreite, Rampenneigung, Schwellenhöhe und Kontrastrate wird gegen feste Werte gemessen und als Konform, Bedingt Konform oder Nicht Konform eingestuft. Die Norm deckt den gesamten Weg von öffentlichen Freiflächen über Gebäudeeingänge, vertikale Erschließung, Innenräume bis hin zu Sanitäreinrichtungen ab.

DIN 18040 accessibility audit process: Select Building Part, Measure Against DIN Thresholds, Two-Senses Principle Check, Classify Compliance Status, Generate Compliance Matrix

Was ist DIN 18040?

DIN 18040 (Barrierefreies Bauen) ist die deutsche Norm für barrierefreies Bauen. Sie definiert Maßschwellenwerte, Oberflächenanforderungen und sensorische Kriterien für öffentlich zugängliche Gebäude (Teil 1), Wohnungen (Teil 2) und öffentliche Verkehrs- und Freiflächen (Teil 3) mit dem Konformitätsstatus Konform, Bedingt Konform oder Nicht Konform je Element.

Vollständiger Name
Barrierefreies Bauen — Planungsgrundlagen
Herausgeber
DIN (Deutsches Institut für Normung)
Aktuelle Fassung
DIN 18040-1:2010, DIN 18040-3:2014
KONFORMITÄTSSKALA

DIN 18040 Konformitätsklassifizierung

Anders als Zustandsbewertungsstandards, die physische Verschlechterung bewerten, prüft DIN 18040 die binäre Maßkonformität gegen feste Schwellenwerte.

DIN 18040 verwendet keine numerische Zustandsnote. Stattdessen erhält jedes geprüfte Element einen Konformitätsstatus, der seinen Messwert mit dem Schwellenwert der Norm vergleicht. Eine Tür mit einer lichten Breite von 92 cm ist Konform, weil DIN 18040-1 mindestens 90 cm vorschreibt. Eine Tür mit 88 cm kann als Bedingt Konform eingestuft werden, wenn sie trotz der geringfügigen Abweichung das Schutzziel noch erfüllt. Eine Tür mit 75 cm ist Nicht Konform, weil sie eine definitive Barriere für Rollstuhlnutzer darstellt. Dieses dreistufige System ersetzt die abgestuften Skalen von Zustandsbewertungsnormen durch ein Bestanden/Bedingt/Nicht-bestanden-Framework, das direkt auf die behördliche Durchsetzung abbildbar ist.

Der Konformitätsstatus wird für jedes inspizierte Element einzeln bestimmt, nicht für das Gebäude als Ganzes. Ein Gebäude kann konforme Eingänge aber nicht konforme Sanitäranlagen haben, oder konforme Rampen aber fehlende taktile Leitsysteme. Der Prüfbericht erzeugt daher eine Element-für-Element-Konformitätsmatrix, die genau identifiziert, wo Barrieren bestehen und welche Sanierung erforderlich ist. Im digitalen Formular wählt der Prüfer den Konformitätsstatus aus drei Optionen: „Konform", „Bedingt Konform" und „Nicht Konform". Eine zusätzliche Gebrauchstauglichkeitsskala von A (Sehr gut) bis E (Defekt) kann den physischen Zustand konformer Elemente erfassen — eine Rampe kann den 6%-Neigungsschwellenwert erfüllen, aber eine verschlechterte Oberfläche haben, die die praktische Nutzbarkeit beeinträchtigt.

DIN 18040 Konformitätsstatus-Skala
StatusDeutschBedeutungBeispiel
KonformKonformErfüllt alle DIN 18040-Anforderungen für dieses Element.Türbreite >= 90 cm, Schwelle <= 2 cm
Bedingt KonformBedingt KonformGeringfügige Abweichung von DIN-Werten, aber Schutzziel ist erfüllt. Mit leichter Einschränkung nutzbar.Türbreite 88 cm, Rampenneigung 6,5%
Nicht KonformNicht KonformWesentliche Barriere vorhanden. Erfüllt weder Norm noch Schutzziel.Nur Stufen am Eingang, Tür < 80 cm, keine Handläufe
DIN 18040 Gebrauchstauglichkeits- / Zustandsskala
StufeBewertungBeschreibung
ASehr gutNeuzustand, voll funktionsfähig, Kontrastmarkierungen intakt.
BGutFunktionsfähig mit geringfügiger Abnutzung. Kontrast noch sichtbar, Mechanismen funktionieren reibungslos.
CBefriedigendFunktionsfähig aber abgenutzt. Taktile Markierungen verblasst, Türkraft erhöht, Oberflächen uneben.
DMangelhaftSchwer nutzbar. Mechanismus schwergängig, Oberflächen beschädigt, Kontrastmarkierungen fehlen.
EDefektDefekt, gefährlich oder vollständig unbrauchbar. Sofortige Sanierung erforderlich.
AUSSENBEREICH

Außenwege und Zugang (DIN 18040-3)

DIN 18040-3 regelt barrierefreie öffentliche Verkehrs- und Freiflächen einschließlich Zugangswege, Parkplätze und Außenrampen zu Gebäuden.

Ein Barrierefreiheits-Audit beginnt, bevor das Gebäude erreicht wird. DIN 18040-3 definiert die Anforderungen für öffentlich zugängliche Verkehrs- und Freiflächen und deckt die Wege ab, die ÖPNV-Haltestellen, Parkplätze und Straßenüberquerungen mit Gebäudeeingängen verbinden. Die Norm verlangt eine Mindestdurchgangsbreite von 150 cm für Wege, damit sich zwei Rollstuhlfahrer begegnen können. An Engstellen reduziert sich das Mindestmaß auf 90 cm nur für kurze Abschnitte. Das Oberflächenmaterial ist ein kritischer Konformitätsfaktor: Asphalt und Betonpflaster mit Fugen unter 5 mm sind konform, während loser Kies und grober Natursteinpflaster automatisch durchfallen, weil sie Rollwiderstand erzeugen, der den Rollstuhlantrieb verhindert. Im Formular wählt der Prüfer das Oberflächenmaterial aus sechs Optionen, und die Auswahl von „Kopfsteinpflaster (Rau/Natur)" oder „Kies (Lose)" löst automatisch eine Nicht-Konform-Markierung aus.

Die Längsneigung ist auf maximal 6% begrenzt, und Querneigungen dürfen 2% nicht überschreiten, um seitliches Abdriften von Rollstühlen zu verhindern. Diese Werte werden mit einem digitalen Neigungsmesser gemessen und als Prozent aufgezeichnet. Die Norm verlangt außerdem taktile Leitsysteme (Bodenindikatoren) nach DIN 32984. Diese umfassen Rippenplatten (Leitstreifen) zur Richtungsführung und Noppenplatten (Aufmerksamkeitsfelder) zur Warnung an Gefahrenstellen wie Bahnsteigkanten und Straßenüberquerungen. Das Formular erfasst, ob ein taktiles Leitsystem vorhanden ist, als Ja/Nein-Feld, und bei Vorhandensein dokumentiert der Prüfer den spezifischen Profiltyp. Ruhebereiche mit Sitzgelegenheiten müssen in Abständen von höchstens 100 Metern entlang langer Wege vorgesehen werden.

Taktile Leitsysteme gemäß DIN 18040-3 folgen den Spezifikationen der DIN 32984 (Bodenindikatoren).

Testen Sie dieses DIN 18040-Formular in Geocadra

Wir haben eine vorgefertigte DIN 18040-Inspektionsvorlage für Sie. Registrieren Sie sich und starten Sie Ihre erste Zustandserfassung.

14 Tage kostenlos testen

14 Tage kostenlos. Keine Kreditkarte erforderlich.

VERTIKALE ERSCHLIESSUNG

Rampen, Treppen und Aufzüge (DIN 18040-1)

DIN 18040-1 schreibt exakte Maßanforderungen für vertikale Erschließungselemente vor, die die Bewegung zwischen Geschossebenen ermöglichen.

Vertikale Erschließung ist der einzelne häufigste Mangelpunkt bei Barrierefreiheits-Audits. DIN 18040-1 verlangt, dass jeder Höhenunterschied stufenlos überwindbar sein muss, das heißt, Rampen oder Aufzüge müssen überall dort vorhanden sein, wo Treppen existieren. Die Norm akzeptiert Treppen nicht als eigenständig konformes vertikales Erschließungselement — sie müssen immer von einer stufenfreien Alternative begleitet werden. Rampen müssen eine maximale Neigung von 6% haben, eine lichte Breite von mindestens 120 cm und eine maximale Lauflänge von 600 cm vor einem ebenen Podest. Radabweiser von mindestens 10 cm Höhe müssen beidseitig vorhanden sein, um das Abrollen von Rollstühlen von der Kante zu verhindern. Handläufe sind beidseitig in einer Höhe zwischen 85 und 90 cm erforderlich, und das Profil muss greifbar sein — rund mit einem Durchmesser von 3 bis 4,5 cm oder oval.

Treppen, obwohl nicht eigenständig konform für den vertikalen Zugang, müssen dennoch spezifische Sicherheitsanforderungen erfüllen. Offene Setzstufen und Unterschneidungen werden als nicht konform eingestuft, weil sie Stolpergefahren und Desorientierung für sehbehinderte Nutzer schaffen. Stufenmarkierungen sind Pflicht: Ein durchgehender Kontraststreifen an der Stufenkante bietet visuelle Orientierung, wobei die bevorzugte Umsetzung ein vollständiger Stufenkontrast statt einer teilweisen seitlichen Markierung ist. Im digitalen Formular erfasst der Prüfer jedes vertikale Erschließungselement einzeln — das Dropdown Elementtyp bietet „Rampe", „Treppe" und „Aufzug". Die Felder für lichte Breite, Neigung, Handlaufkonfiguration und Stufenmarkierung passen sich je nach gewähltem Elementtyp an. Jedes Element erhält seinen eigenen Konformitätsstatus, der einen granularen Datensatz erzeugt.

Aufzüge müssen eine Mindestkabinengröße von 110 cm mal 140 cm bieten, mit Türöffnungen von mindestens 90 cm. Bedienfelder müssen aus Rollstuhlhöhe (85 bis 105 cm) erreichbar sein und mit taktilen Markierungen sowie Braille ausgestattet sein. Die Sprachansage der Stockwerke erfüllt die akustische Komponente des Zwei-Sinne-Prinzips für den Aufzugsbetrieb.

ZWEI-SINNE-PRINZIP

Das Zwei-Sinne-Prinzip: Information über zwei Sinne

Das Zwei-Sinne-Prinzip ist das grundlegende Konzept der DIN 18040 — jede Information und jeder Orientierungshinweis muss über mindestens zwei der drei Sinne wahrnehmbar sein: Sehen, Hören und Tasten.

Das Zwei-Sinne-Prinzip ist das, was DIN 18040 grundlegend von anderen Gebäudeinspektionsnormen unterscheidet. Während die meisten Normen physische Abmessungen und bauliche Zustände bewerten, verlangt DIN 18040, dass jeder Informationskanal — Beschilderung, Wegführung, Warnungen und Bedienelemente — über mindestens zwei von drei sensorischen Modalitäten wahrnehmbar sein muss: Sehen, Hören und Tasten. Ein visuelles Schild muss von einem taktilen Äquivalent (Braille, Pyramidenschrift) oder einem akustischen Äquivalent (Sprachansage) begleitet werden. Eine Brandmeldesirene muss mit einem visuellen Blitzlicht gekoppelt sein. Eine Aufzugs-Stockwerksanzeige muss sowohl eine Sprachansage als auch ein taktiles Tastenlayout umfassen. Dieses Prinzip stellt sicher, dass keine einzelne sensorische Beeinträchtigung eine Person vollständig vom Empfang kritischer Informationen ausschließen kann.

Im Prüfformular wird das Zwei-Sinne-Prinzip durch drei zusammenhängende Feldgruppen bewertet. Der Visuelle Kontrast wird mittels der Michelson-Kontrastformel gemessen und als Hoch (Michelson > 0,7), Befriedigend (Michelson > 0,4) oder Gering/Keiner klassifiziert. Der Michelson-Kontrast vergleicht die Differenz zwischen maximaler und minimaler Leuchtdichte dividiert durch deren Summe — es ist die von der deutschen Norm bevorzugte Messmethode gegenüber dem einfacheren Weber-Kontrast anderer nationaler Normen. Das Feld Taktile Information ist eine Mehrfachauswahl, die erfasst, welche taktilen Medien vorhanden sind: Braille, Pyramiden-/Reliefbuchstaben und Taktile Bodenindikatoren. Das Feld Akustische Information erfasst das Vorhandensein von Induktionsschleifen (für Hörgeräteträger), Lautsprecheranlagen und Optischen Brandmeldern (Blitzleuchten). Ein Element, das Information nur über einen Sinn vermittelt — etwa ein Schild mit Text aber ohne Braille und ohne Audio-Äquivalent — verletzt das Zwei-Sinne-Prinzip unabhängig davon, wie gut es auf diesem einzelnen Kanal funktioniert.

Die praktische Herausforderung des Zwei-Sinne-Prinzips besteht darin, dass es nicht nur für dedizierte Informationsanzeigen gilt, sondern für jedes Orientierungselement im Gebäude. Geschossebenen-Wechsel müssen visuell (Kontrastmarkierungen auf Stufenkanten) und taktil (taktile Bodenindikatoren oben und unten an Treppen) kommuniziert werden. Raumkennzeichnungen müssen visuell (Beschilderung) und taktil (erhabene Schrift oder Braille) sein. Notausgänge müssen visuell (beleuchtete Schilder) und akustisch (Alarmdurchsagen) sein. Das Audit prüft daher die Zwei-Sinne-Konformität an jedem Übergangspunkt, nicht nur an ausgewiesenen Informationsstellen.

Für vergleichbare Barrierefreiheitsanforderungen in den USA siehe die ADA Barrierefreiheitsstandards.

SANITÄRANLAGEN

Barrierefreies WC und Sanitärräume (DIN 18040-1)

DIN 18040-1 spezifiziert exakte Maße für barrierefreie Sanitäranlagen, einschließlich Wendekreise, Transferflächen, Haltegriffanordnung und Notrufsysteme.

Barrierefreie Sanitäranlagen gehören zu den maßlich restriktivsten Elementen in DIN 18040-1. Die Norm verlangt eine Bewegungsfläche von mindestens 150 cm Durchmesser im WC-Raum, die es einem Rollstuhlfahrer ermöglicht, sich vollständig zu drehen. Die WC-Sitzhöhe muss zwischen 46 und 48 cm liegen — ein schmaler Bereich, der den seitlichen Transfer aus dem Rollstuhl ermöglicht. Transferflächen von mindestens 90 cm müssen beidseitig des WC vorhanden sein, mit klappbaren Stützklappgriffen beidseitig in korrekter Höhe montiert. Die Stützklappgriffe müssen klappbar sein, damit sie beim Transfer hochgeschwenkt und bei Benutzung als Stütze heruntergelassen werden können. Im Formular wird die Haltegriffkonfiguration als Keine, Nur Links, Nur Rechts oder Beidseitig (Klappbar) erfasst, und nur „Beidseitig (Klappbar)" gilt als voll konform.

Das Notrufsystem (Notruf) ist ein kritisches und häufig mangelhaftes Element. DIN 18040-1 verlangt, dass der Notrufauslöser vom Boden aus erreichbar ist — das bedeutet, eine Person, die vom WC oder Rollstuhl gefallen ist, muss ihn im Liegen betätigen können. Ein wandmontierter Schalter in 85 cm Höhe erfüllt diese Anforderung nicht. Das Formular erfasst das Notrufsystem mit drei Optionen: „Konform (Vom Boden erreichbar)", „Nicht Konform (Zu hoch/Nicht erreichbar)" und „Fehlt". Das Waschbecken muss rollstuhlgerecht unterfahrbar sein, das heißt, ausreichend Kniefreiheit darunter für einen Rollstuhlfahrer, um direkt heranzufahren. Der Spiegel muss aus sitzender Position einsehbar sein, entweder durch eine kippbare Montage oder einen hohen Spiegel mit niedrigem unteren Rand. Jeder Sanitärraum wird einzeln in einem wiederholbaren Formularbereich dokumentiert, da Gebäude typischerweise mehrere barrierefreie WC-Anlagen enthalten und die Konformität zwischen ihnen variieren kann.

Die Anforderungen an barrierefreie Sanitäranlagen sind definiert in DIN 18040-1 Abschnitt 5.7. Alle verfügbaren Inspektionsnormen finden Sie in der Normenbibliothek.

FRAGEN

Häufig gestellte Fragen

Was ist DIN 18040?

DIN 18040 (Barrierefreies Bauen) ist die deutsche Norm für barrierefreies Bauen. Sie definiert Maßschwellenwerte für barrierefreie Gebäude (Teil 1), Wohnungen (Teil 2) und öffentliche Verkehrs- und Freiflächen (Teil 3) mit dem Konformitätsstatus Konform, Bedingt Konform oder Nicht Konform je geprüftem Element.

Ist DIN 18040 in Deutschland gesetzlich verpflichtend?

DIN 18040 wird in allen sechzehn deutschen Landesbauordnungen referenziert, was ihre Anforderungen für Neubauten und umfassende Sanierungen öffentlich zugänglicher Gebäude rechtsverbindlich macht. Der genaue Anwendungsbereich variiert je Bundesland, aber die Einhaltung ist Bedingung für die Baugenehmigung.

Was ist das Zwei-Sinne-Prinzip?

Das Zwei-Sinne-Prinzip verlangt, dass jede Information und jeder Orientierungshinweis in einem Gebäude über mindestens zwei von drei Sinnen wahrnehmbar ist: Sehen, Hören und Tasten. Ein visuelles Schild muss mit Braille oder einer Sprachansage gekoppelt sein. Eine Brandmeldesirene muss ein optisches Blitzlicht beinhalten.

Was ist der Unterschied zwischen DIN 18040-1 und DIN 18040-3?

DIN 18040-1 regelt öffentlich zugängliche Gebäude einschließlich Eingänge, Flure, Treppen, Aufzüge, Türen und Sanitäranlagen. DIN 18040-3 regelt öffentliche Freiflächen einschließlich Wege, Parkplätze, Straßenüberquerungen und Außenrampen. Beide werden bei einem umfassenden Barrierefreiheits-Audit gemeinsam bewertet.

Welche Mindesttürbreite verlangt DIN 18040?

DIN 18040-1 verlangt eine lichte Durchgangsbreite von mindestens 90 cm für alle Türen in öffentlich zugänglichen Gebäuden. Die Schwellenhöhe darf 2 cm nicht überschreiten, und manuelle Türen dürfen nicht mehr als 25 Newton Öffnungskraft erfordern.

Wie unterscheidet sich DIN 18040 von ADA-Barrierefreiheitsstandards?

DIN 18040 ist eine deutsche DIN-Norm, die über die Landesbauordnungen durchgesetzt wird, während ADA ein US-Bundesbürgerrechtsgesetz ist. DIN 18040 verwendet die Michelson-Kontrastformel und metrische Maße, verlangt das Zwei-Sinne-Prinzip und definiert spezifische Oberflächenmaterialanforderungen, die in ADA nicht enthalten sind.

Welche Qualifikationen werden für ein DIN 18040-Audit benötigt?

DIN 18040-Audits werden typischerweise von Architekten, Bausachverständigen oder spezialisierten Barrierefreiheitsberatern mit Kenntnis der Norm und Messtechniken durchgeführt. Es gibt keine einzelne nationale Zertifizierung, aber Fachverbände bieten Schulungsprogramme für barrierefreies Planen und Prüfen an.

KOSTENLOS TESTEN

Digitalisieren Sie Ihre DIN 18040-Inspektionen

Ersetzen Sie Papierformulare und Tabellen durch strukturierte digitale Inspektionen — entwickelt für Standards wie DIN 18040.

Kostenlos testen

14 Tage kostenlos. Keine Kreditkarte erforderlich.